Wie alles Begann

Im Sommer 2000 bekam der damals 19 jährige KV-Lehrling Thomas Zindel am Znünitisch mit, dass das Sportangebot von „Jugend und Sport“ an der HESO kurzfristig ausfällt. Aus dieser Information entstand die Idee dass die Solothurner Schwinger künftig dieses Angebot weiterführen könnte. Das OK zeigte sich von der Idee begeistert und bewilligte Thomas sogar am Abend eine kleine Bar zu betreiben. Der KV-Lehrling trommelte schnellstens einige Schwingerkollegen zusammen und stellte innert kürzester Zeit ein OK auf die Beine.

Kommt da noch jemand?

Als dann am ersten Abend das Schwingerzelt seine Tore öffnete, waren wir gut vorbereitet, aber trotzdem sichtlich nervös. Die beiden Kühlschränke waren gefüllt mit Bier, die Holzschnitzel ausgebreitet und die erste Schwingerparty hätte steigen können… Doch unser Zelt blieb leer. Alle Schanzengrabenbesucher wollten im berühmten Bucherzelt feiern. Das gesamte OK wurde nervös und dachte sich dass sie einen Flop sondergleichen auf die Beine gestellt haben.

Jungs, Ihr müsst die Leute herlocken

Die Schwinger sind aber bekannt dafür nicht so schnell aufzugeben. Also drückte Thomas den jüngeren Helfer eine Harasse Bier in die Hand und schickte sie um auf dem Gelände den Besuchern des Bucherzeltes, welche es noch nicht ins Zelt geschafft haben, Bier zu verkaufen und sie so ins urchige Schwingerzelt zu locken.

Von diesem Zeitpunkt an „verirrten“ sich immer mehr Gäste ins Schwingerzelt und unterdessen hat sich das Schwingerzelt zu einem kaum noch wegzudenkenden Teil der Herbstmesse in Solothurn gemausert.

Hauptziel ist und bleibt die Förderung des Schwingsports

Auch nach über 15 Jahren HESO-Schwingerzelt ist das OK Schwingerzelt noch nicht müde. Das Hauptaugenmerk gilt weiterhin der Nachwuchsförderung im Schwingsport. Selbstverständlich dürfen auch kritische Hinterfragungen nicht fehlen.